Zwischenringe für alle namhaften Hersteller
Zwischenringe werden bei Kameras eingesetzt, um die Nahgrenze des Objektivs in Richtung kleinerer Objektabstände zu verschieben. Dadurch erreicht man größere Abbildungsmaßstäbe, beispielsweise für die Mikro- und Makrofotografie.
Die Nahgrenze eines Objektivs ist vom Hersteller zwar mit Bedacht festgelegt und so berechnet, dass die Abbildungsleistung des Objektivs über den gesamten Bereich möglichst konstant bleibt. Beim Einsatz von Zwischenringen muss man daher mit Einbußen bei der Abbildungsqualität rechnen. Dem steht gegenüber, dass sie nur einen Bruchteil eines echten Makroobjektivs kosten, somit ist die Kosten-Nutzen-Relation bei Zwischenringen sehr günstig.
Für jedes Kamerasystem sind jeweils passende Zwischenringe verfügbar. Da die Zwischenringe sowohl mit dem Objektiv als auch mit der Kamera verbunden werden müssen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Zwischenringe zu Ihrer Kamera bzw. zum Kamerabajonett passen. Sie finden bei foto-morgen.de Zwischenringe, die mit Bajonettanschlüssen für die Kamerasysteme von Canon, Nikon, Olympus und Sony ausgestattet sind.Für die Herstellung der Zwischenringe wird neben Kunststoff überwiegend Metall, insbesondere Aluminium eingesetzt, das eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht gewährleistet.
Makrofotografie mit Zwischenringen
Ein Zwischenring wird zwischen Kamera und Objektiv eingesetzt und vergrößert so den Abstand des Objektivs von der Filmebene, beziehungsweise dem Sensor einer digitalen Systemkamera. Dies hat zunächst einmal den gleichen Effekt wie das Ändern der Entfernungseinstellung am Objektiv. Bei der Vergrößerung des Abstands verkleinert sich aber die effektive Öffnung der Blende (auch wenn der Durchmesser der Blendenöffnung gleich bleibt, kommt weniger Licht pro Flächeneinheit auf dem Film oder Sensor an).
Bei der normalen Entfernungseinstellung am Objektiv wird dieser Effekt kompensiert. Beim Einsatz von Zwischenringen kommt es dagegen zu einer Verringerung der Lichtstärke, also der maximalen Blendenöffnung. Diese ist umso größer, je stärker das Objektiv verlängert wird. Das hat zum einen Einfluss auf die Bildhelligkeit, was sich aber durch eine Veränderung der Belichtungszeit auffangen lässt. Die niedrigere Lichtstärke kann allerdings ebenfalls die automatische Scharfeinstellung, den Autofokus, beeinträchtigen. Hier sind Fingerspitzengefühl und Erfahrung des Fotografen gefragt.
Manuelle und AF-Zwischenringe
Zwischenringe gibt es in zwei Variationen: Manuelle und AF-Zwischenringe. Einen rein mechanischen Zwischenring, also einen Zwischenring ohne Kontakte, können Sie nur im manuellen Modus einsetzen.
AF-Zwischenringe haben nicht nur den passenden Objektivanschluss, also ein Canon-, Nikon- oder Sony-Bajonett, genauso sind hier die Kontakte für die Blendensteuerung, den Autofokus usw. vorhanden. Der Preis für AF-Zwischenringe ist deutlich höher als der für einfache, mechanische Zwischenringe, sie sind aber immer noch wesentlich günstiger als ein Makroobjektiv. In der Handhabung sind AF-Zwischenringe komfortabler als die mechanischen, da die automatischen Kamerafunktionen genutzt werden können. So gelingen auch Hobbyfotografen hochwertige Makrofotos, die über die notwendige Schärfe bis in kleinste Details verfügen.
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