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PHOREX by #jaworskyj Graufilter

Graufilter ND-Filter


Der Graufilter ist die Sonnenbrille Ihres Objektivs

Der Grau- oder Neutral-Dichte-Filter (ND-Filter) aus der Reihe der PHOREX by #jaworskyj Landschaftsfotografie Filter ist gleichmäßig grau eingefärbt und funktioniert wie eine Art Sonnenbrille für Ihr Objektiv. Der Graufilter verringert gezielt, abhängig von seiner Stärke, die in das Objektiv einfallende Lichtmenge. Er erlaubt beliebig lange Verschlusszeiten bei Tageslicht, wenn maximales Abblenden und kürzere Verschlusszeiten für eine korrekte Belichtung nicht ausreichen oder nicht gewünscht sind.

ND-Filter ermöglichen Langzeitbelichtungen bei Tageslicht, die für beeindruckende Effekte in der Landschafts- und Architektur-Fotografie sorgen. Mit Graufiltern setzen Sie in der Porträt-Fotografie bei intensiver Beleuchtung offenere Blenden für das Freistellen des Motivs vor dem Hintergrund ein. Beim Aufhellblitzen gegen die Sonne ist der ND-Filter ebenso nützlich. Damit wird es möglich, offenblendig zu blitzen.

Mystische Landschaftsfotos erschaffen

Der Graufilter ist das Geheimnis mystisch wirkender Landschaftsaufnahmen mit weich dahin fließenden Gewässern und dramatisch ziehenden Wolken. Die nötigen Bewegungsunschärfen realisieren Sie dank Graufilter über lange Belichtungszeiten. Kurze Verschlusszeiten, die Bewegungen wie fließendes Wasser einfrieren würden, sind für diese Effekte ungeeignet. Mit zunehmender Belichtungszeit erscheinen alle Bewegungen unschärfer, verwischter, verschwommener. Alle unbewegten, statischen Objekte bleiben knackig scharf.

Längere Verschlusszeiten lassen sich bei Tageslicht ohne Weiteres kaum erzielen, es kommt zu einer Überbelichtung. Hier kommen Graufilter zum Einsatz. Um z.B. einen ausgeprägten Fließeffekt von Wasser zu erzielen, sind Graufilter unverzichtbar. Mit dem grau eingefärbten ND-Filter verlängern Sie die Belichtungszeit extrem– und das bei hellem Sonnenschein!

Nutzen Sie den Graufilter für stimmungsvolle Aufnahmen und kreieren Sie Ihre eigene Lichtstimmung. Mit Graufiltern fotografierte rauschende Wasserfälle, quirlige Bäche und Flüsse wirken wie von einem feinen Nebelschleier umgeben und fließen seidig und weich. Wellen auf Seen oder Meeren glätten sich, Wolkenfelder „fliegen schneller“, bekommen Dynamik oder muten bedrohlich an. Architekturfotografen setzen ND-Filter für ausgedehnte Langzeitbelichtungen ein und eliminieren sich bewegende Personen, Tiere oder Autos vor Gebäuden, Sehenswürdigkeiten oder auf belebten Plätzen aus dem Bild.

PHOREX by #jaworskyj Graufilter

Mit Graufiltern Langzeitbelichtungen bei Tageslicht für tolle Effekte in der Landschaftsfotografie erzielen..

Extrem flacher Slim-Filter

Der PHOREX #by jaworskyj Graufilter hat eine extrem flache Aluminiumfassung und ist dank Mehrfachvergütung wasserabweisend, entspiegelt, kratzfest und farbneutral. Nach dem Einschrauben in das Filtergewinde schließt der ND-Filter lichtdicht am Objektiv ab.

Mehrere dieser Slim-Filter kombinieren Sie problemlos miteinander, ohne dass es zu Vignettierungen, Farb- oder Kontrastveränderungen kommt. Mit den PHOREX by #jaworskyj Graufiltern klappt das an einer Vollformat-Kamera mit Objektiven ab 16 Millimeter Brennweite.

Graufilter ND-Filter Aluminiumfassung

In drei Stärken für gängige Objektivdurchmesser

Abhängig von der angestrebten Belichtungszeit wählen Sie den entsprechenden Graufilter aus. Ein stärkerer ND-Filter erzielt längere, ein weniger starker Filter kürzere Zeiten. PHOREX by #jaworskyj Graufilter führen wir in den Versionen Light, Strong oder Super Strong für eine 8-, 64- oder 1000-fache Verlängerung der Belichtungszeit.

Die Graufilter-Varianten stehen einzeln in den gängigen Filterdurchmessern von 49 bis 82 Millimeter im Shop bereit. Für die Wahl der richtigen Filtergröße beachten Sie bitte den Filterdurchmesser Ihres Objektivs.

Komplette ND-Filtersets mit allen drei Stärken haben wir für Objektiv-Filtergewinde mit einem Durchmesser von 58 bis 82 Millimeter. Filtersets mit Step-Up-Ringen ermöglichen den Einsatz des Graufilters an mehreren Objektiven mit unterschiedlich großen Filtergewinden.

Tipps für die Praxis

Montieren Sie Ihre Kamera für ein erschütterungsfreies Arbeiten auf ein stabiles Stativ. Bestimmen Sie anschließend den Bildausschnitt und stellen Sie die Schärfe manuell ein. Für die Auslösung empfiehlt sich ein Fernauslöser, damit das Bild auch während der Auslösung nicht verwackelt.

Die Belichtungszeit bestimmen Sie ebenfalls manuell. Dazu gibt Benjamin Jaworskyj mit einer Tabelle auf der Rückseite der Filterverpackung eine prima Hilfestellung. Er empfiehlt für Landschaften die Mehrfeld-/Matrixmessung, Blende 9.0 und ISO 100 einzustellen. Mit der Zeitautomatik (A / Av) ermitteln Sie die für eine korrekte Belichtung erforderliche Verschlusszeit. Sehen Sie anschließend beim gemessenen Wert in der Tabelle nach, welche Verschlusszeit sich mit welchem Filter ergibt.



Graufilter ND-Filter Tabelle

Ein Beispiel: Bei einer ohne Graufilter gemessenen Belichtungszeit von 1/125 Sekunde (bei Blende 9.0 und ISO 100) liegt die Verschlusszeit bei gleicher Blenden- und ISO-Einstellung mit dem Light 8x ND 0.9 Filter bei 1/15 Sekunde. Mit dem Strong 64x ND 1.8 Graufilter steigt sie auf eine halbe, mit dem Super Strong 1000x ND 3.0 auf acht Sekunden an. Reichen die mit dem stärksten ND-Filter zu erreichenden Belichtungszeiten für Ihre Zwecke nicht aus, kombinieren Sie Filter unterschiedlicher Stärken miteinander. Die neue Stärke ergibt sich aus der Multiplikation beider Filterstärken.

Schrauben Sie anschließend den Graufilter auf Ihr Objektiv. Betätigen Sie, falls Sie mit einer Spiegelreflexkamera arbeiten, die Spiegelvorauslösung und decken Sie den Sucher ab, damit kein Streulicht einfällt. Für längere Belichtungszeiten als die von der Kamera automatisch gesteuerten wählen Sie im manuellen Modus die Einstellung „B“ (Bulb-Modus) und lösen Sie die Belichtung über den Fernauslöser aus.

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